Ludwigslust muss Kreisstadt bleiben
Als Ergebnis der Fraktionsberatungen und in Vorbereitung auf die Sondersitzung des Kreistages Ludwigslust am 9. Juni 2010 erklärt der Fraktionsvorsitzende der SPD – Kreistagsfraktion Heinz Gohsmann:
An unserer Haltung zum Kreissitzstatus hat sich nichts geändert.
Es ist verständlich und legitim, dass auch die Parchimer mit ihrer Kreisstadt um den weiteren Status einer Kreisstadt kämpfen. Wir haben vollstes Verständnis, wenn jetzt finanzielle und wirtschaftliche Belange gegeneinander gewichtet werden. Doch welche wichtigen Kriterien bestimmen letztlich den neuen Kreissitz?
„Nach unserem Verständnis sind es neben der Wirtschaft und den Finanzen in erster Linie die Menschen selber. Sie sollen sich mit dem neuen Landkreis identifizieren. Es geht um weitere Gestaltungsmöglichkeiten für die Zukunft durch die Bürgerinnen und Bürger selber“.
Ludwigslust hat sich als Kulturstadt über die Kreis- und Landesgrenze hinaus einen hervorragenden Namen geschaffen. Der Name Ludwigslust ist zum Inbegriff für Tourismus, Natur und wie bereits erwähnt für die Kunst und Kultur geworden.
Nach Meinung der Fraktionsmitglieder sind auch die geografische und verkehrliche Lage ein eindeutiges „Plus“ für eine Entscheidung zu Gunsten der Ludwigsluster.
„Egal wie der Landtag sich entscheiden wird, ein Bereich wird sich als Verlierer empfinden. Und gerade diese Bürgerinnen und Bürger müssen ganz schnell in die Großfamilie des neuen Landkreises mit seiner Kreisstadt integriert werden. Wir dürfen und werden sie nicht alleine lassen. Wir, die Mitglieder der SPD – Kreistagsfraktion werden alle möglichen Mittel ausschöpfen, damit sich alle Menschen in dem neuen Großkreisgebilde zu Hause fühlen, und ihn als ihren Landkreis mit ihrer alten oder neuen Kreisstadt anerkennen“, so Heinz Gohsmann abschließend.
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