Das neue Schul- und Ausbildungsjahr 2010 / 2011 hat begonnen
- Gedanken zum neuen Schul – und Ausbildungsjahr 2010/ 2011 -
Für viele Kinder und Jugendliche ist die Ferienzeit vorbei. So auch für die Schüler und Auszubildenden aus unserer Region.
Dazu fällt mir ein alt bekannter Spruch ein, der mir schon zu meiner Bildungszeit an’s Herz gelegt wurde: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“.
Ich will damit sagen, dass man nie auslernt, und möchte auf die Notwendigkeit eines Lebenslangen Lernens hinweisen.
Wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Um uns mit den rasanten Veränderungen unserer Umwelt auseinandersetzen und anpassen zu können müssen wir auch stets bereit sein, dass Neue anzunehmen. Wir müssen ein Leben lang mehr und auch anders lernen, als zum Beispiel von den heute älteren Generationen gefordert wurde. In unserer Zeit des beschleunigten technischen, sozialen und demografischen Wandels ist das Lebenslange Lernen eine Existenznotwendigkeit geworden.
Nehmen Sie den häuslichen Alltag. Früher war es relativ einfach, jedoch körperlich sehr schwer, die Wäsche zu reinigen. Heute, wenn die alte Waschmaschine ausgedient hat, wird eine neue gekauft und…, wir stehen dieser oftmals hilflos gegenüber. Deutlicher wird es noch, wenn Sie sich ein neues elektronisches Gerät, etwa einen Flachbildfernseher kaufen oder wenn Sie in Hagenow/ Land auf dem Bahnhof stehen und eine Zugfahrkarte erwerben möchten
Wichtig für uns muss es sein, dass wir den eingangs angesprochenen Personengruppen die Notwendigkeit des Lebenslangen Lernens deutlich machen.
Der Spruch, „Nie wieder Schule…“, hat seine Gültigkeit verloren. Und auch die Auszubildenden oder ‚Junggesellen‘ müssen erkennen, dass es einen Stillstand nie geben wird. Will man erfolgreich sein, muss die Bereitschaft stets an der Aneignung von Wissen und Können, von Fähigkeiten und Fertigkeiten zu arbeiten, weiter entwickelt werden.
Und was auch wichtig ist, geben wir älteren Bürgerinnen und Bürger aus unserem Bereich den Jüngeren ein gutes Beispiel, in dem wir mit guten Beispiel voran gehen. Helfen wir all jenen, die auf dem Weg in die Zukunft Hilfe und Unterstützung von uns abfordern. Sehen wir nicht nur Grenzen, sondern sehen die Möglichkeiten – und nutzen wir diese.
Astrid Pötzsch
[Mitglied im Kreistagsausschuss
für Bildung, Kultur, Sport,
Soziales und Gesundheit]


