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Heute ist Kindertag – Gedanken zum Internationalen Kindertag

„Kinder sind unsere Zukunft“, diesen sehr oft strapazierten Satz haben Sie häufig genug gehört oder gelesen. Und gerade heute, am 1. Juni 2011, anlässlich des Internationalen Kindertag sollte uns dieser Ausspruch nicht dazu verleiten, ihn gedankenlos als wohlklingende Phrase zu missbrauchen.

Ein Kind großzuziehen bedeutet, die schönste und sicherlich auch anstrengendste Aufgabe zu bewerkstelligen, die Erziehungsberechtigte je zu erfüllen haben.

Die Eltern stellen sich dieser Aufgabe, sie sind mit ganzer Kraft im Interesse ihrer Kinder und zum Wohle dieser engagiert.

Jedoch ist die Frage der Kindererziehung in den Familien oft umstritten. Wer übernimmt den Haushalt? Wer kümmert sich um das Kind? Das sind dann oft strittige Fragen, die leider auch Eltern auseinander bringen können.


Statistiken zu Folge arbeiten Frauen im Schnitt 64 Stunden pro Woche, 30 davon gehen in Haushalt und Kinderbetreuung auf. Bei Männern erstreckt sich die wöchentliche Gesamtbelastung auf vergleichsweise 48,4 Stunden, bei 7,4 Stunden Zeitaufwand für Kind und Haushalt.

Dennoch sollte uns nicht bange um die Entwicklung unserer Kinder sein.

Die Familie ist für die meisten Menschen der Lebensmittelpunkt. Hier erfahren Kinder schon sehr frühzeitig Kompetenzen, die anzuwenden ihnen im späteren Leben den Weg in eine sichere Zukunft weisen.

Neben Vater und Mutter bindet das Wohlergehen unserer Kinder auch die öffentlichen Träger, wie Kinderbetreuungseinrichtungen, Schule und Ausbildungsstätte.

Gerade in diesem Bereich haben wir Fortschritte zu verzeichnen. Ich denke dabei besonders an das Bildungspaket, welches auch in unserem Landkreis umgesetzt werden wird.

Als Mitglied im Ausschuss für Bildung, Jugend und Soziales des Kreistages Ludwigslust sind mir die Modalitäten um das Bildungspaket bestens bekannt. Die Verantwortungsträger aus der Kreisverwaltung sind gerade dabei, die Formulare auszureichen bzw. möglichst schnell zu bearbeiten. Wichtig wird sein, dass dieses Angebot auch tatsächlich jedes anspruchsberechtigte Kind erreicht. Und hier sehe ich wiederum die Verantwortung der Eltern.

Greifen Sie zu. Verschenken sie aus Scham vor der Situation ein Antragsteller zu sein, nicht die Möglichkeiten für Ihre Kinder. Sie können es mir glauben, Ihre Kinder werden es Ihnen zu danken wissen. :-D

Astrid Pötzsch